Stand der Forschung

Strassenbreiten zwischen 6 und 9 Metern stellen, insbesondere auf stark befahrenen Strassen, Problemquerschnitte dar, wenn es um die Berücksichtigung der Flächenansprüche des Veloverkehrs geht.

Die im Jahr 2000 erschienene Untersuchung "Optimierte Führung des Veloverkehrs an engen Strassenabschnitten (Kernfahrbahnen)" von Prof. Klaus Zweibrücken (SVI- Forschungsauftrag 44/97) stellt fest:


Kernfahrbahnen...

...sind 1. gesetzlich grundsätzlich machbar, zeigen 2. positive Wirkungen bezüglich der Verkehrssicherheit, werden 3. vom motorisierten wie vom Veloverkehr akzeptiert, zeigen 4. positive Wirkungen hinsichtlich des subjektiven Sicherheitsempfindens von Radfahrenden, sind 5. leistungsfähig und flexibel.


Einsatzmöglichkeiten:

Kernfahrbahnen zeigen bei Breiten von 4.60m bis 5.45 bei Gesamtfahrbahnbreiten von 7.50m bis 7.95m bei Verkehrsbelastungen bis 10'000 Fz DTV und Schwerverkehrsanteilen bis 6% gute Ergebnisse hinsichtlich Verkehrsablauf und Verkehrssicherheit. Radstreifen sollten generell mindestens 1.25m breit sein, bei Längsparkierung mindestens 1.50m.


Kernfahrbahnen ausserorts

Im Frühling 2007 ist eine Forschungsarbeit veröffentlicht worden, welche sich speziell mit dem Thema «Kernfahrbahnen auf Ausserortsstrecken» befasst. Den Forschungsbericht können Sie hier bestellen:






      




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